Althen und Alphasat

Kommunikationssatellit Alphasat (Foto: ESA)

Kommunikationssatellit Alphasat (Foto: ESA)

Manche Highlights stehen schon vor Jahresende fest: Im Sommer startete der Kommunikationssatellit Alphasat I-XL in den Weltraum – ein historischer Moment, auch für ALTHEN.

Der Alphasat I-XL ist (laut Wikipedia) „ein Kommunikationssatellit, der im Auftrag von Inmarsat und der ESA von einem europäischen Firmenkonsortium unter Führung von Thales Alenia Space und Astrium gebaut wurde“. Er sollte „auf der Orbitalposition ♁25° Ost über dem Äquator in Dienst gehen“. Laut Flug-Revue wurde der Satellit für eine Lebensdauer von 15 Jahren im All konzipiert, hat eine Startmasse von 6.650 kg und eine Spannweite von 40 m (ohne Solaranlagen).

Was hat das mit ALTHEN zu tun?

Ganz einfach: Wir haben mit unserer Arbeit entscheidend zum erfolgreichen Start von Alphasat in den Orbit beigetragen. Die Messtechnik des Satelliten beruht auf Produkten von  ALTHEN.

Verantwortlich für das Weltraumprojekt ist die ESA (European Space Agency), sozusagen Europas Tor zum Weltraum – und zu wissenschaftlichem Ruhm auf diesem Gebiet. Als Ziel ihrer Forschungen hat die ESA sich den Nutzen der Bürger Europas und der Welt auf die Fahnen geschrieben („to ensure that investment in space continues to deliver benefits to the citizens of Europe and the world“). Daran arbeiten jede Menge Ingenieure, Physiker und andere Experten mit – eben auch von ALTHEN.

Historische Momente

„Dies ist ein historischer Moment“, so Joachim Ditthardt, Spezialist für das mechanische Messen physikalischer Größen, in einem ungewohnt euphorischen Mail an die Kollegen, „trägt ALPHASAT doch die ersten Wegmesssysteme von unserem Zulieferanten BlueLine Engineering. Es ist dies der erste Satellit, der nach dem Start des Programms im Jahre 2010 erfolgreich seinen Weg ins All gefunden hat.“

Der Beitrag von ALTHEN

Konkret haben die Tesat-Spacecom in Backnang („Pioneering with passion“) und ALTHEN mit BlueLine Engineering zur Payload (zu den Nutzdaten) von Alphasat beigetragen, genauer gesagt, zum Laser Communication Terminal (LCT).  Das LCT ist eine Laser-Übertragungsstation, die Signale mittels Licht über weite Strecken überträgt. Klein, aber wichtig: Die zwei integrierten Sensorelektroniken wiegen nur ca. 300 g, das LCT rund 50 kg, das Raumschiff insgesamt 6.650 Kilogramm.

Eine ruhige Minute ­und herzliche Worte

Ditthardt empfiehlt, „in einer ruhigen Minute“ die Dokumentation des Starts auf der Ariane-Website zu verfolgen. Das ist durchaus auch für Außenstehende interessant: Zu finden ist dort eine kurze, sehr informative Präsentation von ALPHASAT und Bilder vom spektakulären Launch des Satelliten am 25. Juli 2013 aus Kourou, Französisch Guayana. Gesteuert wurde der Start vom Weltraumzentrum Astrium in Toulouse aus.

Ein erhebender Moment auch für Dr. Konrad Panzlaff, Project Manager Office Laser Terminals bei der Tesat. Unser Kunde – oder besser gesagt: Partner – bei diesem weitreichenden Projekt bedankt sich mit herzlichen Worten bei ALTHEN für die Arbeit am LCT der Spacecraft: „Feel free to join us virtually and to watch your contribution leaving the earth. Many thanks and best regards“.

Wir sind stolz auf unseren Beitrag, die gute Zusammenarbeit und die vertrauensvolle Beziehung zu unseren Kunden.

Lesen Sie mehr: Joachim Ditthardt im persönlichen Interview und über seinen speziellen Verantwortungsbereich bei ALTHEN, die Druckmesstechnik für kundenspezifische Anforderungen.

Oder kontaktieren Sie ihn direkt, gern auch mit Fragen zum Alphasat-Projekt:
Telefon +49 (0)6195 70 06-20, E-Mail joachim.ditthardt@althen.de

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